Auf Grund des Nießbrauchrechtes wohnt der bisherige Eigentümer weiterhin unentgeltlich in seiner Immobilie. Der Erwerber erhält also keine Miete. Im Rahmen der Berechnung dieses Nießbrauchwertes –der zu einer entsprechenden Reduzierung des Kaufpreises führt-  wird die theoretische Miete für diese Immobilie mit der voraussichtlichen Lebenserwartung des Verkäufers multipliziert.  Bei einem befristeten Nießbrauch erfolgt die Multiplikation der Miete mit der festgelegten Nießbrauchzeit.

Die notariell beurkundete Einmalzahlung (=Kaufpreis) plus das errechnete unentgeltliche Nießbrauchrecht ergeben den aktuellen Marktwert, der durch einen neutralen Gutachter festgestellt wird.

In der Regel ergeben sich beim Nießbrauchkauf auch Einsparungen bei den Erwerbsnebenkosten.